Dienstag, 25. Oktober 2016

Alcúdia

Blogger sagt, dass ich im September 2015 den letzten Post veröffenlicht hab - unmöglich. Die Zeit rennt und ich fühle mich regelrecht schlecht dabei, so lange Zeit nicht einmal Fotos geteilt zu haben. Mit dem Bloggen ist es bei mir wie mit den Neujahrsvorsätzen (auch die rücken ja schon wieder  unglaublich nah). Aus "dieses Mal aber wirklich" wird "nächste Woche echt", "ab nächsten Monat auf jeden Fall dann" und schließlich "nächstes Jahr wieder" bzw. "nie". Das ist nicht nur deshalb schade, weil man den Glauben an die eigene Willenskraft verliert, sondern weil das Leben genug zu erzählen hat, das sich zu teilen lohnt. Und was lohnt sich mehr zu teilen, als Urlaubseindrücke?

Anfang Oktober waren wir mehr last-minute als lange geplant für eine Woche im Nordosten von Mallorca. Da ich mit dem Wort "Mallorca" bisher nur Ballermann, Saufen und Touristen assozierte, hatte ich mich mit dieser feinen Insel leider vorher nicht näher beschäftigt. Deshalb hatte ich keine großen Erwartungen kulinarischer und kultureller Art, geschweige denn an die Landschaft.
Schon im Taxi, das uns die rund 50km vom Flughafen in Palma an die Nordostküste brachte, war klar: Mallorca kann was - nämlich schonmal gut aussehen! Palmen, verfallene Fincas und zwischendrin Weinanbau, Berge, wenig bewohnte Fläche und grasende Tiere sehen halt in der Gesamtkomposition wunderschön aus.

Treppe zum Meer

Ich merkte erst vor Ort, dass ich wirklich fast ohne besondere Erwartungen losgeflogen war (Häufigkeit: selten bis nie). Das ermöglichte mir, mehr als positiv überrascht zu sein und machte es unmöglich etwaige Erwartungen zu enttäuschen.

Bevor ich nächstes Mal noch ein paar Tipps rund um Alcúdia mit euch teile (Achtung: Vorsatz!), möchte ich euch ein paar schöne Foto

der Port d'Alcúdia
die Bucht von Alcúdia
eine einsame felsige Bucht nördlich von Alcúdia
auf dem Sonntagsmarkt in der Altstadt von Alcúdia
Blick aus dem Hotelzimmer



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